Rund um Montessori,  Sinnesmaterial,  Spielideen,  Upcycling-Spielideen

„Sensory Play“ – Tipps und Tricks zur stressfreien Umsetzung

Sinneserfahrungen sind SO wichtig und sollten viel öfter angeboten werden. Einfach aus dem Grund, weil die Kinder wunderbare Erfahrungen machen können, die Sinne angesprochen werden und dem kreativen Spiel/ dem Experimentieren keine Grenzen gestezt sind.

Doch oft liegt es an uns Erwachsnene, dass „sensory play“ viel zu selten angeboten wird. Oft sehen wir an erster Stelle immer gleich mal das Chaos und die Unordnung, welche natürlich entstehen kann. Ich habe heute kuz und knackig ein paar Tipps und Trick für euch, wie „sensoryplay“ klappt – ohne Stress und mit weniger Chaos als gedacht!

Was ist „sensory play“?

Unter „sensory play“ versteht man sensorische Spielangebote, bei welchem das Kind mit allen Sinnen tätig werden kann, sich ausprobieren kann und seiner Kreativität freien Lauf lassen kann. Ganz typisch sind zum Beispiel sensorische Wannen, die befüllt sind mit ansprechenden Materialien. meist nimmt man dafür trockene Lebensmittel – Ich kann euch zB Linsen, Reis, Kichererbsen oder Kirschkerne empfehlen. Wer lieber keine Lebensmittel nehmen möchte, kann zu Holzspänen, Sand, Kieselsteinen, Verpckungsmaterialien oder Zeitunsgpapierschipseln greifen! Den Umsetzungen sind hier keine Grenzen gesetzt! Auch mt Wasser, Matsch, Schleim, Glibber, Wasserperlen und CO lassen sich tolle „sensory-play“-Angebote umsetzen!

20 Tipps zur Umsetzung

  • Es fragen so viele nach einer Altersangabe. Es gibt aber keine – denn jedes Kind ist anders und jede Mama/jeder Papa kann das selber am besten einschätzen, ob das Kind schon bereit ist dafür, oder nicht. Wir haben zB. mit 1,5 Jahren gestaret
  • Wähle ein Material, welches passend ist für den Entwicklungsstand deines Kindes! Sprich: Wenn dein kind zB noch viel in den Mund steckt, wähle etwas, was nicht gefährlich werden kann und lasse dein Kind nur in deinem Beisein spielen.
  • Sehr junge Kinder kann man die Übungen zB in der Badewanne oder in einem Plantschbecken ausführen lassen – so sind den Sinneserfahrungen keine Grenzen gesetzt und das Chaos steht an letzter Stelle (was es auch sollte)
  • Breitet bei sensorischen Wannen (zB mit Linsen oder Reis) eine große Decke aus! Die Decke stellt die Grenze dar! Und nach dem Spiel kann einfach alles zurückgekippt werden in die Wanne – easy oder?
  • Wir nehmen übrigens immer die selbe Decke – so erinnert er sich gleich an die Regeln.
  • Tipp: je jünger das Kind, desto größer sollte die Decke sein 🙂
  • Regeln beim „sensory play“ sind sehr wichtig! Wenn diese immer wieder besrochen und somit verinnerlicht werden klappt es bald ohne Probleme 🙂
  • Und geht doch mal was daneben – Kein Problem – gemeinsam aufräumen macht manchmal richtig Spaß! Wir haben immer einen Stubenbesen und einen kleinen Besen mit Kehrblech parat – so wird im Anschluss gemeinsm aufgeräumt.
  • Wenn „nicht mehr ordentlich gespielt“ wird, so ist es oft ein Zeichen von Langeweile und es ist vielleicht Zeit für ein neues Angebot, oder Abwechslung!
  • Nach dem Spiel müssen die Sachen meist NICHT entsorgt werden.. Wir spielen da oft Monate lang damit und wenn ich sie mal wieder wegräume zwischendurch, bewahre ich sich in Plastikbeuteln oder Dosen auf!

Schaut euch passend dazu auch gerne mein Video aus dem Higlight „sensoryplay“ an, hier spreche ich ausführlich darüber ud beantworte häufig gestellte Fragen. Hier kommt du zu meinem Account!

Weitere Tipps und Ideen bekommt ihr zB auf Sandras Blog „Waswirspielen„! Ich hab euch hier mal einen ihrer Blogposts rausgesucht!

Tolle Inspo dazu auch bei Jessi, von Kindergartenblog! Klick hier!

Viel Spaß nun beim Nachmachen!
Eure Julia